Nutzerzentrierte Ansicht einer minimalen Collaboration Architecture: Die verschiedenen Werkzeuge sind nach den Funktionen gruppiert, die sie für die Nutzenden erfüllen. Kultur und Gewohnheiten sind tragende Querstreben.

Prozess-, Projekt- und Change-Management. Digitale Werkzeuge und die IT-Abteilungen, die sie verwalten. Manche Organisationen haben Business Architecture. Aber wer gestaltet die Strukturen, über die das Wissen fließt, das die tägliche Arbeit überhaupt erst ermöglicht?

In keinem der gängigen Digitalisierungs-Frameworks gibt es strukturierte Nutzendenforschung, deren Ergebnisse in die Gestaltung dieser Strukturen einfließen. Es gibt Initiativen zur Verbesserung der Zusammenarbeit, doch ihre Ergebnisse fließen nicht wirksam in die IT-Anforderungen ein. Und es gibt Gesundheitsangebote und Resilienzcoaches, damit die Mitarbeitenden mit der unnötigen Mehrarbeit klarkommen.

Diese Mehrarbeit ist kein persönliches Versagen. Sie ist die Folge einer Infrastruktur, die niemand gestaltet hat.

Diese Infrastruktur hat einen Namen: Collaboration Architecture, die Koordinationsinfrastruktur, die jede Organisation hat, ob gestaltet oder nicht. Das Institute for Collaboration Architecture erforscht Methoden und Ansätze ihrer Gestaltung.

Die wissenschaftliche Grundlage

Collaboration Architecture: Service Design for Knowledge Work Touchpoint – The Journal of Service Design (SDN), 2026. Peer-reviewed. Die grundlegende Darlegung: Service Design beruht auf einer Koordinationsinfrastruktur, die es selbst nicht baut, und die auch keine bestehende Disziplin gestaltet. Der Artikel hat ein anspruchsvolles Peer-Review (Evaluationsverfahren) bestanden.

From Project Containers to Standing Capacity Forschungsarbeit. In Vorbereitung. Der Mechanismus auf Organisationsebene: wie die Instrumente der Ressourcenzuteilung befristete Projekte als förderfähig erfassen, dauerhafte Koordinationskapazität aber nicht. Was sich ändert, wenn die gestaltete Einheit vom befristeten Ergebnis zur dauerhaften relationalen Kapazität wird.

Before the Container: Why Organisations Keep Losing Knowledge They Never Had Essay. Die intellektuelle Schicht unter der Disziplin: von den Mailboxsystemen der frühen 1990er über Drucker, CSCW und die sozio-technische Systemtheorie bis zur aktuellen Forschung über maschinelles Lernen und organisationalen Wissensverlust.